Trinken und Sport

Zum großen Teil besteht unser Körper aus Wasser. Der Anteil am Körpergewicht ist dabei alters- und geschlechtsabhängig. Beim Neugeborenen beträgt er 75 Prozent, beim Erwachsenen etwa 65 Prozent (das sind beim Durchschnittsmensch etwa 45 Liter) und bei älteren Menschen noch etwa 50 Prozent. Die starke Abnahme des Wassergehalts mit fortschreitendem Lebensalter ist dadurch zu erklären, dass es zu einer Zunahme des Fettgewebes kommt. Außerdem findet ein altersbedingter Umbau des Bindegewebes von wasserreichen zu wasserärmeren Arten statt. Bei Frauen ist der Wasseranteil im Durchschnitt niedriger als bei Männern. Warum? Das erklärt sich durch den höheren Muskelanteil von Männern, da diese zu zwei Dritteln aus Wasser bestehen.

Der Großteil des Körperwassers - etwa 70 Prozent - befindet sich im Innern der Zellen und nur 30 Prozent außerhalb der Zellen. Das Wasser in uns findet sich vor allem im Blut, dem Gehirn und der Leber, die Muskelzellen und die Haut enthalten auch viel Wasser. Du fragst dich jetzt, warum diese vielen Infos über Wasser nötig sind? Wir sagen es dir.

Aufgrund seiner physikalisch-chemischen Eigenschaften ist Wasser unverzichtbar für die Aufrechterhaltung lebensnotwendiger Prozesse. Als Transportmittel sorgt es dafür, dass alle Organe mit den wichtigsten Nährstoffen versorgt werden. Außerdem ist es wichtig für unsere Wärmeregulation und den Abtransport von Abfallprodukten und Salzen. Viele Stoffwechselprodukte können nur ausgeschieden werden, wenn sie in einer bestimmten Konzentration im Wasser gelöst sind und genau dazu braucht es eine bestimme Menge Wasser im Körper.

Weil Wasser für uns also so wichtig ist, müssen wir für einen reibungsfrei funktionierenden Metabolismus genügend trinken. Vor allem auch deshalb, weil wir über die Niere (Urin), durch die Haut (Schweiß) und über die Lunge (Wasserdampf) ständig Wasser ausscheiden. Eine Menge zwischen ca. 0,5 und 1 Liter Wasser verliert der Mensch täglich über Atemluft. Etwa 200 ml kommen durch Schweiß hinzu – und dabei ist das Schwitzen beim Sport noch gar nicht miteingerechnet. Hierbei sind die Verluste nämlch erheblich höher. Wie viel Flüssigkeit über den Schweiß verloren geht, ist abhängig vom Körpergewicht, vom Anstrengungsgrad der sportlichen Belastung sowie der Umgebungstemperatur. Je höher das Gewicht, je größer die Anstrengung und je heißer die Außentemperatur, desto höher der Schweißverlust, der oft bis zu 2 Litern pro Stunde beträgt.

Normalerweise besteht ein Gleichgewicht zwischen Wasseraufnahme und –ausscheidung, was man Wasserbilanz nennt. Ist der Körper allerdings bestimmten Bedingungen ausgesetzt wie starkem Schwitzen durch Sport oder körperliche Arbeit, einer geringen Luftfeuchtigkeit, einer erhöhten Urinausscheidung durch Krankheiten wie Diabetes o.Ä., müssen wir vermehrt darauf achten, genügend Wasser zu uns zu nehmen, da sonst eine Dehydrationen und damit folgende Symptome auftreten können:

  • Ablagerung von Cholesterin
  • Beeinträchtigte Fließeigenschaft des Blutes (harnpflichtige Substanzen werden in nur unzureichendem Maß ausgeschieden)
  • Frühzeitige Übersäuerung und schnellere Ermüdung der Muskulatur
  • Leistungseinbußen
  • Herabgesetzte Sauerstoff- und Nährstoffversorgung von Muskeln und Gehirn
  • Verwirrtheitszustände

Doch so weit muss es gar nicht kommen, denn mit schlichtem trinken können wir der negativen Wasserbilanz entgegenwirken. Wir empfehlen dir täglich mindestens 2,5 Liter Wasser (oder ungesüßten Tee)zu trinken. Dadurch hältst du deinen Körper auf Hochtouren und gibst ihm die nötige Flüssigkeitsmenge, um perfekt zu funktionieren. Wir versprechen dir, das Ganze ist einfacher, als es sich anhört, denn mit bereits 8 großen Gläsern pro Tag hast du die entsprechende Menge getrunken. Du fragst dich, ob du auch andere Getränke zu dir nehmen kannst wie Fruchtsäfte oder Kaffee? Von Fruchtdrinks raten wir dir ab, da diese meiste hochgradig gezuckert sind. Allerdings spricht nichts dagegen, einen Schluck 100% Fruchtsaft ins Wasser zu mischen, um ein wenig Geschmack in die Sache zu bringen. Du solltest hierbei nur nicht zu viel nehmen, da sonst die Kalorienbilanz darunter leidet. Auch Kaffee sollte kein Durstlöscher sein, da er (zwar nicht wie lange angenommen den Körper dehydriert) sehr viel Koffein enthält, welches auf Dauer abhängig macht und den Herzschlag sowie Blutdruck erhöht. Achte darauf, dass du nie Durst bekommst, denn das ist bereits ein Zeichen von Austrocknung. Wir sind sicher, du schaffst es, deinen Wasserhaushalt aufzustocken. Und noch ein kleiner Tipp: Ein großes Glas Wasser vor jeder Mahlzeit füllt den Magen und senkt dadurch den Hunger.

Unser Extratipp für durstige Sportler:

Statt teurer isotonischer Sportgetränke kann man seine eigenen natürlichen Elektrolyt- und Mineraliendrinks zubereiten. Durch die Anstrengung beim Sport werden die Zellen sehr belastet, Muskelspeicher entleeren sich und durch den Schweiß gehen auch wertvolle Vitamine verloren. Daher sollte man nach dem Training die Reserven wieder auffüllen und mit Hilfe von basischen Zutaten im Drink der Übersäuerung des Körpers entgegenwirken. Das geht ganz leicht. Was hältst du von:

  • 700 ml frisch gepresster Fruchtsaft (Apfel, Grapefruit, Trauben, Orangen, Ananas - wegen hohem glykämischen Index, Basen und Elektrolyten)
  • Proteinpulver (3-4 EL)
  • Ca. 2 TL Salz

Alles zusammen ergibt ein optimales Verhältnis an Kohlenhydraten und Proteinen, die leeren Vitamin- und Mineralstoffspeicher werden gefüllt und der Körper kann sich auf die Regeneration einstellen.

Krankenkassenzuschuss Kurse

Mithilfe des Prüfsiegels "Deutscher Standard...

weiterlesen...
Training Gutschein München

Training mit Freunden und Bekannten macht doppelt...

weiterlesen...
Gesundheit Arbeitsplatz
Vereinbaren Sie noch heute einen Termin. Gemeinsam...
weiterlesen...
Ernährung München

Wer kennt sie nicht - die angsteinflößenden...

weiterlesen...

Zum großen Teil besteht unser Körper aus Wasser....

weiterlesen...